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Safran, Pistazien, Datteln: Wie iranische Feinkost den deutschen Handel erobert

Safran, Pistazien, Datteln: Wie iranische Feinkost den deutschen Handel erobert

Wer in deutschen Großstädten einkauft, begegnet ihnen immer häufiger: Safranfäden in kleinen Glasdosen, geröstete Pistazien, Datteln und getrocknete Berberitzen. Was lange nur in persischen Lebensmittelgeschäften zu finden war, steht heute auch in Feinkostabteilungen und Onlineshops.

Importeure sehen dahinter mehrere Entwicklungen. Die persische Küche ist durch Kochbücher, Restaurants und soziale Medien sichtbarer geworden. Gleichzeitig suchen Kundinnen und Kunden nach Produkten mit klarer Herkunft und traditioneller Verarbeitung.

Qualität beginnt beim Nachweis

Für den Handel ist die Nachfrage nur ein Teil der Geschichte. Lebensmittel aus Drittstaaten müssen strenge Vorgaben zu Rückständen, Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit erfüllen. Viele kleinere Händler arbeiten deshalb mit spezialisierten Laboren und Zwischenhändlern zusammen.

Logistik als Nadelöhr

Auch der Transport bleibt eine Herausforderung. Lange Wege, Zahlungsabwicklung und schwankende Lieferzeiten erschweren die Planung. Einige Unternehmen setzen deshalb auf größere Lagerbestände oder bündeln Lieferungen mit Partnern.

Trotz dieser Hürden blicken viele Händler zuversichtlich auf die kommenden Jahre - vor allem bei Produkten, die sich mit einer Geschichte verkaufen lassen.