Als Goethe 1814 die Gedichte des Hafis in deutscher Übersetzung las, begann eine der fruchtbarsten literarischen Begegnungen zwischen Orient und Okzident. Aus ihr entstand der West-östliche Divan, ein Gedichtzyklus voller persischer Motive.
Zweisprachige Ausgaben stellen Goethes Verse persischen Übertragungen gegenüber und zeigen, wie eng die beiden Dichter im Geist verbunden sind.
Ein Werk für zwei Leserschaften
Für deutschsprachige Leserinnen und Leser öffnet sich so ein Zugang zur persischen Dichtung. Für persischsprachige Leser wird sichtbar, wie Hafis die deutsche Literatur geprägt hat.




